Umgangsregeln mit Mr. Bones, seine Frauen und die mystische Hochzeit

Baron Samedi ist einer der buntesten Loa des haitianischen Vodou. Ausnahmslos alle die mit mir in persönlichen Kontakt treten, werden ihn kennenlernen. Er ist neugierig, lustig und allezeit interessiert am Leben.

Da sein großes Herz besonders für das weibliche Geschlecht schlägt, flirtet er natürlich auch was das Zeug hält, was zugegeben – uns Frauen fast den Verstand raubt, er ist verdammt gut darin. So blieb es nicht aus, dass mich einige Kundinnen löcherten, ob es denn nicht eine Möglichkeit gäbe diesen tollen Loa ganz ins Herz, Heim und Höschen einziehen zu lassen. Ihn irgendwie festzuhalten, so dass er für immer bleibt und nicht nur für die Zeit des Rituals, welches irgendwann abgeschlossen sein wird.

Nun, dazu gibt es einiges zu sagen.

Als Tod, Mr. Bones, ist er immer und allzeit bereit Kontakt aufzunehmen. Er hat Dein Leben in der Hand, kann Dir das Licht ausknipsen wann immer er mag, Dich retten, wann immer er mag. Dich lieben wann immer er mag, Dich schützen wann immer er mag oder Dir wehtun, wann immer er mag. Merkst Du was? Wie er mag, wann immer er mag. Er macht was er will und wann er es will. Allein die Vorstellung ihm irgendeine Regel aufzudrücken, oder ihn binden zu wollen ist zum Scheitern verurteilt. Vergesst es Mädels!

So läuft das nicht.

Ich plaudere jetzt mal aus dem Nähkästchen (mit freundlicher Genehmigung von Mr. Bones).

 

Umgangsregeln mit Mr. Bones

Mit dem Baron zu leben, bedeutet ihn als das zu sehen was er ist. Ein Mann – wenn auch ein Spirit, aber trotzdem ein Mann. Emanzipation is‘ nicht! Vergiss es! Er ist der größte Macho des Universums und verhält sich auch genau so.

Was übrigens nicht bedeutet dass er sich wie ein Arschloch Frauen gegenüber aufführt. Gäbe es einen Alpha-Alpha-Alpha Mann, wäre er genau dies. Da er sich aber seiner Position absolut bewusst ist, hat er es einfach nicht nötig den Möchtegern-Alpha zu mimen. Sprich, er ist dominant, aber gerade deshalb auch Gentleman der alten Schule.

Hat er beschlossen mit Dir sein „Leben“ zu teilen, ist er der Boss, oder der Pate (er vergleicht sich und die Ghede gerne mit der Mafia). Wenn Du Probleme hast, hast du ihn darüber zu unterrichten. Wenn Du traurig bist, will er es wissen, wenn Du fröhlich bist ebenso. Alles, wirklich alles interessiert ihn. Verschweigst Du etwas, dass in seinen Augen von Bedeutung ist, kann es unangenehm werden. Er bekommt zwar alles mit, möchte aber dass Du es ihm dennoch zusätzlich persönlich mitteilst, denn daran sieht er ob Du Dich ihm gegenüber wirklich verbindlich zeigst.

Er wird Dir eine Menge beibringen, hat aber keinen Nerv für Zickengetue, dämliche Debatten die nicht weiterführen oder irgendwelche -O-Ton „weibischen Erzulie Attitüden“ die treibt er Dir dermaßen schnell aus, dass Dir schlecht wird (ich spreche hier aus Erfahrung!).

Zickengetue – so nicht, Mädels!

Was soll denn bitte Zickengetue sein, wurde ich seitens der weiblichen Leser oft gefragt?

Nun, das ist ganz einfach erklärt – diese Hinweise gelten übrigens auch im Umgang mit Menschen die Baron als Met Tet haben, egal ob weiblich oder männlich. Ich beschreibe daher mal die Alltäglichen Umgangsregeln, die also nichts mit dem Service für Baron zu tun haben.

 

Es gibt ein paar Dinge die Du NICHT tun solltest:

 

  1. Verwende niemals das Wort „muss“. Es gibt kein MUSS! Sonst erntest Du blitzschnell ein „einen Scheiß muss ich!“ und beißt auf Granit. Bevormundung ist also nicht!
  2. Unterbreche nicht wenn „Baron“ spricht. Wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause! Merke dir das!
  3. Wage es nicht Spielchen zu spielen! Baron sieht tiefer, als Du es Dir je vorstellen kannst. Spielst Du ihm was vor, bist Du schneller raus, als es Dir lieb ist.
  4. Lüge nicht! Dann halte lieber die Klappe, aber lüge nicht!
  5. Sei authentisch. Wenn Du vorgibst jemand zu sein der Du nicht bist, langweilst Du den Baron – nicht gut. Dann hat er Ideen wie er Dein wahres Wesen hervorlocken kann … 🙂
  6. Nutze ihn niemals aus. Bekommt er das mit, wird es unangenehm für Dich werden.
  7. Stelle ihn nicht in Frage. Du kannst Anmerkungen machen, wenn er es gestattet, aber komme nicht auf die Idee an ihm rumzumäkeln ohne Sinn und Versand.
  8. Bei Kritik: Bringe sie möglichst nüchtern und sachlich vor. Wirst Du laut, unsachlich, ätzend – wird er sich um Dich „kümmern“ – lass‘ es besser. Also anstatt: „Ääääh, Du bist ja nie daheim!“ – Besser ein – „Hey, ich hab Bock auf Dich, wann meinst Du können wir mal wieder eine schöne Zeit miteinander verbringen?“
  9. Wage es nicht ihm hinterher zu spionieren! Handy, Emails, alles Persönliche ist absolut tabu! Du hast an „Barons“ Sachen nicht zu grabschen, zu gucken oder sonst was. Es geht Dich einen Scheiß an, was er macht und wann er es tut. Wenn Du es unbedingt wissen magst, dann frage ihn, er wird Dir schon antworten wenn er mag.
  10. Geldgeile Weiber, sollten sich besser verpissen. Frauen die nur auf’s Geld aus sind, entsprechen genau dem Erzulie Freda Typus. Dagegen ist Baron mehr als nur allergisch. In Barons Augen sind Frauen erotisch wenn sie auf eigenen Füßen stehen, ihr eigenes Geld verdienen und sich nicht BE-dienen lassen. Das gilt auch für Frauen, die Baron als Met Tet haben. Sexy ist es, wenn der Typ ihr nicht auf der Tasche liegt, sondern die volle Verantwortung für sein Leben übernimmt. Sesselpupser sind also nicht willkommen. Ob weiblich oder männlich. Heißt nicht, dass Baron nicht ein Gentleman der alten Schule ist, er mag es nur nicht wenn er „nur“ wegen seiner „Kreditkarte“ geliebt wird.
  11. Wage es nicht, Baron in der Öffentlichkeit vor allen Leuten bloßzustellen, zu einer Rechtfertigung zu zwingen oder auch nur irgendeine Szene zu machen! Egal wie scheiße Du etwas findest, bespreche es immer im privaten Rahmen!
  12. Greife NIEMALS seine Familie an. Damit sind alle gemeint, die zum Samedi Clan gehören, ob Spirits oder Menschen. Wagst Du es ein Kind von Baron anzugreifen, wird es sehr hässlich und schmerzvoll für Dich werden! Der Samedi-Clan ist berühmt berüchtigt für seinen extremen Zusammenhalt. Wenn Du es wagst einen von uns anzugreifen, wird sich Baron um Dich „kümmern“. Vergiss nicht, er ist ein Spirit – hat Dich also genau im Blick. Überlege Dir daher gut, was Du tust … er spielt für sein Leben gerne 🙂

 

Doch zurück zum Text! Papa liebt also coole, unkomplizierte Frauen, die taff genug sind ihr eigenes Leben zu führen, aber dennoch bereit sind, sich von einem so starken Spirit wie er einer ist, leiten zu lassen. Frauen, die versuchen „Männer zu kastrieren“ stehen auf seiner Black-List, oder um es originalgetreu wiederzugeben „sollen sich selber f…cken“.

Vertraust Du ihm und bist bereit Dich in gewisser Weise unterzuordnen, hilft er dir wo er nur kann. „Ich kümmere mich!“ Ist nicht nur ein leeres Versprechen. Wenn Papa Baron Dir sagt, dass er sich Deiner Angelegenheit annimmt, dann ist das so. Lass ihn machen und frag nicht nach wie weit er schon ist. Das geht dich nichts an. Er macht und Du hältst Dich raus!

Sobald Du ihm dein Anliegen gesagt hast, und er Dir eine Zusage gegeben hat, ist es nicht mehr Deine Geschichte und er kann sehr barsch werden, wenn Du ihn (wie wir Frauen das manchmal so tun) in Frage stellst, indem Du ihn mit Deiner Ungeduld behelligst.

Ebenso geht es dich nichts an, wie er Dein Anliegen umsetzt. Ein „aber du tust Xy doch nicht weh?“ solltest Du besser lassen. Es ist nicht mehr Deine Baustelle. Er entscheidet wie er was umsetzt, und welche seiner Leute er dabei einsetzen wird. Ob dabei Köpfe rollen oder nicht, geht Dich nichts an. Er wird es Dir auch nicht erzählen. Klappe halten, vertrauen und machen lassen, ist die Devise. Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht oder dem Baron auf die Eier geht!

 

Kontakt mit dem Baron

Ob er mit Dir in Kontakt treten will, entscheidet er alleine. Wenn er – warum auch immer – keinen Kontakt wünscht, dann kannst Du machen was Du willst, er wird sich nicht mit Dir in Verbindung setzen. Heißt meine lieben Damen, loslassen und abwarten.

Wenn er mit Dir in Kontakt tritt, dann geschieht das entweder durch einen Vermittler (wie z. B. mich) oder durch Träume, oder ganz handfest, er manifestiert sich direkt vor Dir und sagt es Dir.

Wenn Du dann allerdings meinst Du hättest die Wahl ihn abzulehnen (wenn er sich bereits für Dich entschieden hat), dann träume weiter. Als sich Baron Samedi mir in vielen Träumen zeigte und mir mitteilte, dass ich zu seiner Familie gehöre, war ich entsetzt. Ich war zu diesem Zeitpunkt eine wirklich doofe Zicke und war tief empört das ich zu jemandem gehören soll, dessen Benehmen, Art und Auftreten meinem damals nicht entsprach. Ich hatte auch keinerlei Hemmungen ihm genau dies mitzuteilen. Zumal ich mit dem Tod eh nichts zu tun haben wollte. Frei nach dem Motto: „Hey, Du bist nicht mein Typ, suche Dir eine Andere!“

Er sah das anders. Und als ich mich nach der dritten Aufforderung (in drei Träumen) einen Totenkopfring zu kaufen, immer noch weigerte, wurde es ihm zu bunt. Für mich waren damals Träume nicht wichtig und ich nahm sie nicht wirklich ernst. Zumal er auch mit keiner Silbe erklärte, weshalb es ihm so wichtig war, dass ich diesen Ring tragen würde.

Aus den Träumen jedoch, wurde plötzlich eiskalte Realität und er begann mit mir ein ziemlich heftiges Spiel zu spielen.

 

Baron Samedis „Tod oder Leben?“ Spiel

An jenem Abend gab ich tel. Unterricht, als mir plötzlich übel wurde. Aber so richtig. Ich musste sofort den Unterricht unterbrechen und bei dem Versuch aus meinem Sessel aufzustehen, kippte ich um und saß irritiert auf dem Boden. Da ich nicht aufstehen konnte, kroch ich wie ein Käfer auf allen vieren in mein Schlafzimmer. Mein Puls raste, ich zitterte am ganzen Körper und zog mich ins Bett.

Der Griff zum Fieberthermometer zeigte Normaltemperatur von 36,6 C°. Daran konnte es also nicht liegen.

Plötzlich hörte ich ein Räuspern und dachte meinen Augen nicht zu trauen. Da stand der Typ aus meinen Träumen! Zusammen mit Baron La Croix, Baron Cimetière und Maman Brije. Fuck! Direkt neben meinem Bett. Alles klar, dachte ich. Arzthelferin die ich bin, dachte ich an eine handfeste Halluzination bzw. Psychose. „Klasse, jetzt drehst Du durch“ dachte ich mir.

Baron Samedi tippte sich an seinen Zylinder und fragte:

„Hast Du den Ring gekauft?“

Ich glotze ihn an und antwortete genervt:

„Nein, und ich werde ihn auch nicht kaufen. Ich kaufe keinen Totenkopfring, ich finde das doof. Ich mach das nicht, Du kannst mich mal, mit diesem Scheiß!“

„Bist Du Dir sicher?“

 „Ja, ich mach das nicht!“

„Ok – wie schade, mess‘ mal Fieber!“

Etwas irritiert, griff ich zum Thermometer: 37,8°C.

„Kauf den Ring!“

Forderte er und grinste. Ich setzte mich auf und blökte:

„Nein, ich lass mich nicht zwingen! Ich kaufe den Ring nicht. Ich mach was ich will!“

„Hmmm, seufzte der Baron – schade – miss Fieber!“

Temperatur: 38,6 °C.

Ok dachte ich mir, doch eine Grippe oder so, aber dass das Fieber in fünf Minuten so schnell hoch geht ist komisch. Da ich aber zu hohem Fieber neige, war ich das gewöhnt und nicht ängstlich. Noch nicht.

„Kauf den Ring!“

Ich wurde leicht säuerlich.

„Nein, nein, nein, ich mach das nicht! Ich weiß nicht was dass alles soll. Ich kaufe diesen blöden Ring nicht!“

„Uhhh, grinste der Baron, da wird jemand wütend –süß!“

“ Miss Fieber!“

39,6°C.

Ich begann zu frieren. Schüttelfrost. Baron setzte sich aufs Bett, neben mich und schaute traurig. Ich wurde müde und zog mir die Decke höher, und guckte.

„Na, kaufst Du jetzt den Ring?“

Meine Zähne klapperten und ich antwortete:

„Niemals! Lieber sterbe ich!“

„Oh, große Worte meine Süße!“

“Ich bin nicht deine Süße!“ Klapperte ich.

„Miss Fieber!“

40,6°C.

Ok, dachte ich mir. Ab 42°C gerinnt das Eiweiß in Deinem Blut, ich hab also noch ein bisschen Spielraum. Ich schwitzte, hatte nasse Hände, das Schütteln wurde weniger und ich wurde fürchterlich müde. Nur nicht einschlafen! Dachte ich, nicht einschlafen!

„Und? „Grinste der Baron.

„Nein! Ich kaufe den Ring nicht – Non serviam!“ Murmelte ich.

„Bist Du dir sicher?“

„Ja!“

„Wie schade um Dich! Miss Fieber!“

41,4°C.

Mein Herz raste, ich konnte mich nicht mehr aufrichten, und glühte und frierte zur gleichen Zeit und klapperte ganz leicht mit den Zähnen. Alles drehte sich, ich war patschnass und wurde so unbeschreiblich müde.  Der macht ernst, dachte ich und mir fielen die Augen zu.

Baron stupste mich.

„Hey, unser Spiel ist noch nicht vorbei! Kauf den Ring!“

“Nein! „ flüsterte ich.

„Hmmm, seufzte der Baron. Miss Fieber!“

41,8°C.

Zitternd guckte ich auf das Thermometer. Guckte auf den Baron, hörte Maman Brije toben, sah Baron Samedis Tränen, fühlte mein Herz rasen, und nahm alles wie in Zeitlupe war. Ich war so müde, so unendlich müde und zu Tode erschöpft. Machte die Augen zu und weinte ein bisschen.

„Hey- wie sieht’s aus?“ grinste der Baron.

Ich starrte ihn an. Unfähig irgendeinen klaren Gedanken zu fassen. Irgendwann hörte ich mich sagen:

“Ok, ja, ja ich mach’s. Ja, ich kauf den Ring!“

Plötzlich wurde der Baron aktiv:

„Gut, hör zu – in 20 Minuten ist Dein Fieber unten und Du wirst wieder Normaltemperatur haben. Dann wirst Du viel Wasser trinken und dich an den PC setzen. Ich sage Dir dann welchen Ring Du kaufen wirst. Siehst Du, geht doch! Das wird übrigens unser Verlobungsring. Die Hochzeit wird in eineinhalb Jahren stattfinden!“ Zwinkerte mir zu und verschwand.

Peng! Das saß!

Eine Verlobung, ach Du Scheiße …

… mit einem Spirit, mit dem Tod.

Yeah, das wollte ich immer schon erleben …

Nach zwanzig Minuten war ich wieder auf den Beinen und hatte tatsächlich Normaltemperatur. Den Ring kaufte ich direkt und die mystische Hochzeit fand tatsächlich eineinhalb Jahre später statt. Im Nachhinein betrachtet, war es das Beste was mir passieren konnte, aber damals war ich fassungslos. Unter einem Heiratsantrag stellt man sich doch dezent etwas anderes vor.

Soviel zum Thema Romantik …

Wie, immer noch interessiert, ihn bei Dir einziehen zu lassen?

 

Baron Samedi Altar

Ok, dann mach‘ ihm einen Altar. Alles was irgendwie mit Leben und Tod zu tun hat, darfst Du darauf stellen. Da er ein hoch sexueller Loa ist, dürfen auch sämtliche Phallussymbole, Bilder nackter Frauen in allen aufreizenden Positionen, Pin-Up Kalender nicht fehlen. Aber auch Tabak, Rum, Kreuze, Sanduhren, Totenköpfe etc. sollten darauf Platz finden. Schau einfach mal unter meinen anderen Blogbeiträgen nach, da beschreibe ich sehr ausführlich was Baron mag und was nicht.

 

Den Service mach jeden Samstag. Fülle ihm ein großes Glas Rum bis über den Rand voll und rufe ihn indem du dreimal mit einem festen Gegenstand (am besten seinen Gehstock) gegen den Altar schlägst oder drei Mal auf den Boden, hämmerst. Dann rufe: „Baron Samedi, Kwa Simbo! Ich habe Dir einen kleinen Altar gemacht und Rum eingeschenkt. Komm und bediene Dich, ist für Dich! Ich möchte Dich gerne kennen lernen!“ Wiederhole das jeden Samstag. Wenn er mag, wird er sich bemerkbar machen. Wenn er sich auch nicht nach drei Monaten zeigt, dann hat er kein Interesse.

Fragen dazu?

 

Dazu gibt es nun eine Baron Samedi Sprechstunde. Hier kannst Du Fragen loswerden, die mit ihm zu tun haben, oder seine Meinung einholen, falls Du nicht mit ihm selbst kommunizieren  kannst.

Du findest diese hier: https://www.nebelduft.de/produkt/baron-samedi-sprechstunde/